Chancen für Kinder im Alltag e. V.    

Spende vom Shanty-Chor

(NR) Der Shanty-Chor der Marinekameradschaft von 1894 übergab eine Spende in Höhe von 500 Euro an den Verein ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag). Dieser Betrag kam durch das Sammeln bei den vorweihnachtlichen Auftritten des Chors in der Nordseepassage zusammen. Hier erfreute der Chor seine Zuhörer mit Shanties und Weihnachtsliedern.
Bei der Übergabe waren dabei: (v.l.) Claus Richard Walter (Schrift- und Pressewart), Christa Marxfeld-Paluszak (1. Vorsitzende des Vereins ChaKA), Erwin Oldenettel (Chorsprecher des Shanty-Chors), Horst-J. Tschöpe (1. Vorsitzender der Marinekameradschaft von 1894). Foto: privat

Tonndeicher Weihnachtsmarkt beschehrte 1000 Euro-Spende


(WZ) Die Tonndeich-Anwohner haben 1000 Euro, die aus Erlösen des von ihnen traditionell veranstalteten Weihnachtsmarktes im Stadtteil stammen, an den Verein ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag) übergeben. Das seit Jahren gezeigte Engagement der Tonndeicher für den guten Zweck erfolgt ausschließlich ehrenamtlich. Das Foto zeigt vorne von rechts Christa Marxfeld-Paluszak und Beatriz Reichert (ChaKA) mit Vertretern des Organisationsteams, von links Michael Onnen, Chrisel Brandt-Jaedeke, Sonja Witt, Carsten Witt, Gabriele Ammerpohl, Sarina Gärtner und Heinz-Dieter Schütz.

Überschüsse kommen Kindern zugute

Vereine und Organisationen unterstützen Jungen und Mädchen aus prekären Verhältnissen

(WZ) […] Der Verein ChaKA unter das Projekt „Streetwork Musical“, bei dem Kinder und Jugendliche aus prekären Familienverhältnissen ihre Talente entdecken und ein verstärktes Selbstbewusstsein entwickeln können. Innerhalb eines Jahres wird ein Musical mit dem Arbeitstitel „Die bezaubernde Jeannie“ einstudiert. Ein wichtiger Punkt ist nach Angaben des Jugendamtes das Erlebnis mit einem zusammen erarbeiteten Ergebnis am Ende („Produzentenstolz“).

ChaKA: Schon 54.000 Euro für bedürftige Kinder ausgegeben

(WZ) Ob kostenloses Frühstück und geschenkte Schulranzen für Schüler oder Bücherkisten für Kindergärten – der gemeinnützige Verein ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag) hat in den zwei Jahren seit seiner Gründung im Februar 2008 schon zahlreichen in Armut lebenden Kindern geholfen.
Mit einem Guthaben von 15.000 Euro ging der Verein vor zwei Jahren an den Start. Im Jahr 2008 konnte der Verein weitere Spenden in Höhe von 28.000 Euro verbuchen. 21.000 Euro gingen im ersten Jahr an verschiedene Kinderhilfsprojekte.

Auch im vergangenen Jahr 2009 habe wieder viele Sponsoren kleine, zum Teil auch sehr großzügige Spenden an ChaKA gegeben. Insgesamt kamen 25.000 Euro zusammen, zuzüglich der Mitgliedsbeiträge. So konnte der Verein im vergangenen Jahr 33.000 Euro für bedürftige Kinder ausgeben.

Im Jahr 2009 gingen etwa 45 Hilfsanträge von verschiedenen Institutionen beim Vereinsvorstand ein. 68 Vorschulkinder konnten einen kostenlosen Schwimmkurs im Freibad Nord mitmachen. Alle Viertklässler der Stadt waren außerdem zu einem dreistündigen Seminar ins Küstenmuseum oder ins Wattenmeerhaus eingeladen. 25 Kinder bekamen für ein Jahr ohr Frühstück bezahlt.

ChaKA finanzierte außerdem Bildungsgutscheine für die Familienbildungsstätte, unterstützte ein Projekt der AWO an der Hafenschule sowie eine Winterschuhaktion des Kinderschutzbundes. Auch Zuschüsse zu Ferienpässen, Klassenfahrten und Laptops hat der Verein gegeben.

Die Nogatschule konnte sich über einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro für dieren „Snoezelraum“ (eine Art Entspannungsraum) freuen. Als letzte Aktion verteilte ChaKA Gutscheine für Weihnachtsessen.

Auch im neuen Jahr sind wieder Schwimmkurse für Schüler geplant. Außerdem möchte sich der Verein auf ein Gewaltpräventionsprojekt konzentrieren.

Verkaufsoffener Sonntag zum Shoppen, Umtauschen und Gutes-Tun

(…) Aber die Kaufleute möchten auch an diejenigen denken, die sich an diesem Kauf-Wochenende nicht so sorgenfrei beteiligen können. Unter dem Motto „Weihnachtsspenden für ChaKA“ stellen sie den christlichen Gedanken in den Fokus und wollen dem Verein „Chancen für Kinder in Armut e.V.“ helfen. Der gemeinnützige Verein ChaKA beschäftigt sich mit der Kinderarmut in Wilhelmshaven. Nach den neuesten Informationen leben in Wilhelmshaven 3200 Kinder in von Armut betroffenen Familien. Jedes 5. Kind bekommt keinen Schulabschluss. Kinderarmut hat in Wilhelmshaven eine neue historische Dimension erreicht. Zu diesem Zweck stehen in vielen Geschäften Spendendosen bereit, in die alle Besucher der Innenstadt ihre Spende einwerfen können. Auch viele Geschäftsinhaber werden sich zusätzlich mit einer eigenen Spende beteiligen. Am 28. Dezember werden die Spendendosen dann eingesammelt, gezählt und später dem gemeinnützigen Verein übergeben. Nicht nur die Kaufleute würden sich freuen, wenn viele Menschen die notleidenden Wilhelmshavener Kinder mit einer Spende unterstützen würden.

Maritimer Weihnachtsmarkt

(WZ) Maritimer Weihnachtsmarkt – gemeinsam hatte das Optimal Reisebüro, das Autohaus Rossier und das Restaurant „Miss Pepper“ zum weihnachtlichen Markt eingeladen. Den Erlös in Höhe von 1000 Euro überreichten die Veranstalter an den Verein ChaKA für Kinder in Armut. Das zeigt (v.li.): Britta Salewski (Optimal), Katja Engelbrecht (Tombola-Gewinnerin), Heine Meenken (Rosier), Weihnachtmann Felix Fink, Christa Marxfeld-Paluczak (ChaKA), Luca Steinmetz und Marianne Janss (ChaKA).

GEW-Glücksrad

(WZ) Das Glücksrad der GEW hat sich mehrfach für den guten Zweck gedreht. Unter anderem war die GEW auf der Immobilia in der Sparkasse, in Voslapp auf der Gewerbeschau, auf der „Energie 2009“ und beim Tag der offenen Tür anlässlich des 80. Jahrestages des Rathaus vertreten. Die Wilhelmshavener erdrehten dabei viele Preise. 50 cent pro Dreh erbrachten die stolze Summe von 1997 Euro. Diese überreichte GEW-Mitarbeiterin Silke Teske (rechts) an Christa Marxfeld-Paluszak (links) vom Verein „ChaKA, Chancen für Kinder im Alltag“. ChaKA wird die Spende einsetzen, um unter anderem bedürftigen Wilhelmshavener Kindern ein kostenloses Frühstück und Mittagessen in den Schulen zu ermöglichen. Freizeitangebote und der Kauf von Schulranzen sind weitere Projekte des Vereins (WZ-Foto: Gabriel-Jürgens)

GEW bleibt am Ball

Die ChaKA-Vorsitzende Christa Marxfeld-Paluszak (li.) im Gespräch mit GEW-Mitarbeiterin Jennifer Kolatzki


(GEW) Die GEW fördert gezielt Vereine, die finanziell schwache Familien unterstützen. Denn vor sozialer Not ist niemand gefeit – jeden kann es treffen. Im letzten Jahr stand der „Wendepunkt“ im Fokus, dieses Jahr ist es „ChaKA“.

Die Kinder leiden besonders, wenn eine Familie in finanzielle Nöte gerät. Nicht immer reicht die Hilfe durch den Staat aus – auch private und gemeinnützige Initiativen sind gefragt. Die GEW findet, dass jeder junge Mensch in Wilhelmshaven die Chance erhalten sollte, sich zu einer verantwortungsvollen Persönlichkeit zu entwickeln. Im Rahmen unserer Corporate Social Responsibility, also der Selbstverpflichtung auf soziales Engagement, unterstützen wir gemeinnützige Vereine, welche die Jugend der Jadestadt fördern.

Gemeinsam gegen Kinderarmut
Das erklärte Ziel vom „Wendepunkt“ ist „die Stabilisierung der Erziehungssituation in der Familie“. Hier leitet der Verein viele konkrete Hilfestellungen: Ausgebildete Fachkräfte helfen durch Gespräche und Gruppenarbeit Familien im Interesse ihrer Kinder bei der Lösung von Alltagsproblemen, Konflikten und Krisen. Junge Familien erhalten im ersten Lebensjahr ihres Kindes Hilfe durch Hebammen, die regelmäßig zu ihnen nach Hause kommen. Außerdem gibt es beim Wendepunkt eine kostenlose Mittagsmahlzeit für rund 200 bedürftige Kinder. Die GEW hat den Wendepunkt im Jahr 2008 gefördert, so dass viele kostenlose, warme Mahlzeiten die Kinder glücklich machten.

„ChaKA“ – das ist die Abkürzung für „Chancen für Kinder im Alltag e. V.“ Vorrangiges Ziel der relativ jungen Initiative ist es, für Chancengleichheit unter den Wilhelmshavener Kindern zu sorgen. Das entspricht der Grundüberzeugung der fünf engagierten Frauen im Vorstand, die sich vom ehemaligen „Arbeitskreis Kinderarmut“ beraten lassen: Die Teilhabe an der Gesellschaft darf nicht von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Familien abhängen. ChaKA sieht sich dabei als Ergänzung zu den Hilfen von Jugendamt und anderen Institutionen.

„Kinderarmut hat heute historische Dimensionen angenommen“, stellt Christa Marxfeld-Paluszak, eine der ChaKA-Vorsitzenden, fest. Psychische Auffälligkeiten, Krankheiten, gestörte Familienstrukturen, verbunden mit einem Trend zur Oberflächlichkeit und Konsumbetonung, spielen dabei eine Rolle. Der Verein strebt an, diesen Kindern zur Teilhabe an Sport, Bildung und Freizeitangeboten zu verhelfen und bei Bedarf auch Frühstück und Mittagessen zu finanzieren. Die Unterstützung muss von den jeweiligen Institutionen, also den Schulen, Kitas etc. beantragt werden. Die GEW dreht 2009 das Glücksrad, um Spenden für ChaKA zu sammeln- wir hoffen auf hohe Beteiligung!

Kein Kind muss mit leerem Magen lernen

Hilfe für die GS Rheinstraße

(WZ) Kinder, die ohne richtiges Frühstück zur Schule kommen, müssen in der Schule Rheinstraße nicht hungrig am Unterricht teilnehmen. Dan der Unterstützung des Vereins ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag) kann die Schule ihr bereits in der Schule Allerstraße begonnenes Konzept fortsetzen.

Die Kinder können in der Frühstückspause das von einer Mitarbeiterin zubereitete Frühstück aus der Schulküche abholen und in den Klassen mit den Mitschülern einnehmen. Es wird darauf geachtet, dass die Mahlzeit gesund und abwechslungsreich ist. Klassenlehrerin Angelika Felmberg ist froh, dass die Zahl der Kinder, die auf ein solches Frühstück angewiesen sind, gering ist. Es werde auch kein Kind von den anderen ausgegrenzt.

Natürlich, so meint die Lehrerin, wäre es wünschenswert, wenn das Konzept einmal überflüssig werde. Einstweilen sei diese Form der Hilfe allerdings notwendig. Ohne Spendengelder für das Frühstück komme sie nicht aus.

Unterstützung für das Frühstückskonzept in der Grundschule Rheinstraße: (von links) Christa Marxfeld-Paluszak (ChaKA), Helferin Anja Lottmann und Klassenlehrerin Angelika Felmberg. (Foto: Gabriel-Jürgens)

Damit die Kinder nicht untergehen

Verein „Chanchen für Kinder im Alltag“ finanziert 70 Schwimmkurse

Sind bald stolze Seepferdchen-Besitzer: (vorne v.l.) Leonora, Minh-John, Lysander, Xuan Bach und (hinten v.l.) Marlon, Thomas und Ardonot. Stolz auf ihr Projekt und ihre Schützlinge sind auch die Erwachsenen (v.l.) Verena Vilaumi, Marianne Janss (beide ChaKA), Jan Alter (Geschäftsführer Freibad Nord), Heinz-Günter Schoolmann (Schwimmlehrer) und Christa Marxfeld-Paluszak (ChaKA)

(WZ) „Wir wohnen an der Küste, da sollte man schon schwimmen können“, sagt Verena Vilaumi vom Verein ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag). Doch Schwimmen ist kein Schulfach, also ist es Aufgabe der Eltern, ihren Sprösslingen das Schwimmen beizubringen. Aber Schwimmkurse kosten Geld. Geld, das manche Eltern einfach nicht übrig haben.
Also beschloss man im Verein ChaKA, Kindern, die sonst die Chance haben, schwimmen zu lernen, einen Schwimmkurs (Kosten pro Kurs etwa 50 Euro) zu finanzieren.

Knapp 70 Kinder wurdenn in den Kindergärten der Stadt dafür ausgewählt. Viele von ihnen haben inzwischen ihr „Seepferdchen“, denn seit Mai läuft das Projekt im Freibad Nord bereits. In der vergangenen Woche nun ware es Kinder aus Bant, denen Schwimmlehrer Heinz-Günter Schoolmann beibrachte, was man tun muss, damit man nicht untergeht. „Die Kinder sind glücklich und sehr dankbar“, sagt er. „Man merkt, dass sie nicht oft in ein Schwimm- oder Freibad kommen.“ In kleinen Gruppen von maximal sieben Kindern paddeln die Fünf- bis Siebenjährigen – vorerst noch mit aufblasbaren Schwimmflügel gesichert- durch das 24 Grad warme Wasser, mitten im Freibadbereich. „So lernen sie gleich, sich zu behaupten“, sagt Schoolmann, der sogar kleine Neoprenanzüge angeschafft hat, falls die Kinder doch mal frieren sollten. Die Bedingungen im Freibad Nord seien ideal, lobt der Schwimmlehrer. „Es ist viel schöner, draußen zu schwimmen.“

Jan Alter, Geschäftsführer des Freibades im Stadtnorden, hört das gern. „Die Kinder lernen heutzutage immer später schwimmen, viele auch gar nicht“, weiß er zu berichten. Auch dass das Ertinken noch immer die zweithäufigste Todesursache bei Kindern in Deutschland ist, gibt er zu bedenken.

Die Kinder jedenfalls kommen solange jeden Tag ins Freibad, bis sie schwimmen können. In der Regel sind das etwa zehn Stunden. In einer richtigen kleinen Zeremonie bekommen sie dann ihr „Seepferdchen“ – und sind wahnsinnig stolz.

ChaKA-Spendenkonto

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ChaKA-Video

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Aktuelles in Kürze

+++ Das Projekt Winterjacken wird gerade vorbereitet+++ Von der Barthel-Stiftung hat ChaKA zweckgebunden „Gewaltprävention“ 2.400,--Euro erhalten +++ Danke an das Jugendamt für 50 Ferienpässe, die jetzt in den Schulen verteilt werden+++

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