Chancen für Kinder im Alltag e. V.    

ChaKA-Rap

Verehrte Gäste, liebe Leute, wir begrüßen Euch hier heute,
das Jubiläum zu begeh‘n zum zehnjährigen Besteh‘n.

Kinder sind die Zukunft, sie bestimmen dann das Leben,
drum ist es sehr, sehr wichtig, dass viele Menschen geben.

ChaKA setzt sich ein und ChaKA sammelt Geld,
so gestalten wir gemeinsam eine chancengleiche Welt.

Und nun noch eine Bitte, gebt niemals, niemals auf,
Kinder brauchen Zuversicht, sonst machen sie noch dicht.

Doch Ihre Spenden öffnen Türen, die zu ‘nem bess‘ren Leben führ’n!

ChaKA!

Ein ganzes Jahrzehnt voller Einsatz für Kinder


„Es ist schön, dass es Vereine wie ChaKA gibt, aber auch traurig, dass es sie geben muss.“ Mit diesen Worten begrüßte Moderatorin Carola Schede die anwesenden Gäste der Jubiläumsfeier des Vereins Chancen für Kinder im Alltag (ChaKA) im Pumpwerk.
Der Verein engagiert sich für die Chancengleichheit für Kinder, egal aus welcher sozialen Schicht sie kommen. Dafür sammelt der Verein, der rund 40 Mitglieder zählt, Spenden und ruft zu verschiedenen Aktionen auf, um an Gelder für den guten Zweck zu kommen.

Die Organisatoren der gut besuchten Jubiläumsfeier um Christa Marxfeld-Paluszak hatten sich mächtig ins Zeug gelegt: Moderatorin Carola Schede führte durch ein Programm, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei war. Überrascht wurde zunächst die Klasse 5d des Neuen Gymnasiums Wilhelmshaven. Die Schüler hatten einen eigenen Rap für ChaKA komponiert, den sie eigentlich am Ende der Veranstaltung vortragen sollten.

„Das Lied ist so gut, das müssen wir zwei Mal hören“, dachte sich allerdings Carola Schede und beorderte die Klasse vor dem Beginn des Programms auf die Bühne. Das ganze mit Erfolg: Bei beiden Auftritten brachte der Nachwuchs mit seinem Sprechgesang Stimmung in den Saal.

Im folgenden bedankte sich die ChaKA-Vorsitzende Christa Marxfeld-Paluszak bei ihren Gästen. Ihren Auftritt hielt sie aller eher kurz und bündig („Reden ist nicht meine Stärke“).

Im offziellen Teil der Veranstaltung las Rüdiger Nietiedt eine Botschaft vom niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies vor, der eigentlich selber vor Ort sein wollte, jedoch absagen musste. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, den Christa Marxfeld-Paluszak eingeladen hatte, sendete ebenfalls Glückwünsche in die Jadestadt.

Engagiert gegen Kinderarmut und für mehr Chancengleichheit

WILHELMSHAVEN/LR Mit einem bunten Programm feiert der Verein „Chaka – Chancen für Kinder im Alltag“ am
Donnerstag, 1. März, um 19 Uhr im Pumpwerk am Banter Deich 1a sein zehnjähriges Bestehen. Zentraler Antrieb und Ziel des Vereins ist es seit jeher, die Lebensverhältnisse sozial schwacher Kinder zu verbessern und so zur Chancengleichheit  beizutragen.
Gegründet wurde Chaka im Februar 2008. Eine Veranstaltung zum Thema „Kinderarmut“ im Pumpwerk zwei Jahre
zuvor hatte Christa MarxfeldPaluszak dazu motiviert, dieser Problematik aktiv zu begegnen. Ähnlich ging es Marianne Janss. Gemeinsam mit vielen weiteren Unterstützern gründeten sie schließlich den Verein, dem sie bis heute auch vorstehen.

Über Mitgliedsbeiträge und vor allem Spenden bekommt der Verein den finanziell notwendigen Rückhalt, um seine Ziele zu verfolgen. Rund 300 000 konnten so in der vergangenen Dekade inverschiedene Projekte investiert werden. Allein 900 Schulranzen konnten gekauft und an Schulanfänger übergeben werden. Zuletzt übergab der Verein Winterjacken im Wert
von über 9000 Euro an zwölf Wilhelmshavener Kindertagesstätten. Darüber hinaus werden Einzelförderungen in Musik, Sprache und Sport ermöglicht.
Über Kinderarmut werde nicht gerne gesprochen, sagt die 2. Vorsitzende Marianne Janss. In einem reichen Land
wie Deutschland schon gleich gar nicht. Doch gerade deshalb müsse man immer wieder dafür sensibilisieren. „Natürlich wäre es uns lieber, wenn es den Verein gar nicht geben müsste“, stellt sie fest. Doch die Realität sei eben eine andere, und der Bedarf
an Unterstützung habe in den vergangenen Jahren sogar noch zugenommen. Jetzt aber soll erst einmal der runde Geburtstag gefeiert werden – mit einem Programm aus Information, Musik und Unterhaltung. Durch die Veranstaltung, zu der auch Umweltminister Olaf Lies erwartet wird, führt Carola Schede. Der Eintritt ist frei.

 

250 Euro von der St. Willehad Apotheke

250 € wurden von den Mitarbeiterinnen der St. Willehad Apotheke in der Südstadt von Wilhelmshaven an den Verein ChaKA übergeben. Die Summe stammte von der jährlichen Kalender-Verteilung, die jedemal von den Kunden mit freiwilligen Spenden begleitet werden. Auf dem Bild von links nach rechts: Silvia Bruns, Silke Schenke (beide St. Willehad Apotheke) sowie Christa Marxfeld-Paluszak, Doris Böhling und Marianne Janss von ChaKA e.V.  Foto: Martin Rudolph

Logistikzentrum spendete

Spenden in Höhe von jeweils 1000 Euro erhielten der Verein ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag) und der Förderverein „Freunde der Hafenschule“ vom Logistikzentrum der Bundeswehr in Wilhelmshaven. Bei einer  Weihnachtsfeier, zu der alle Soldaten und zivilen Mitarbeiter eingeladen waren, war der Betrag zusammengekommen. Das Bild zeigt die Übergabe in der Grundund Förderschule mit (v.li.) Michael Fikus, Schulleiter  der Hafenschule, Marianne Janss und Doris Böhling (ChaKA), Oberst Holger Draber, der Leiter Logistik des Logistikzentrums, und der ChaKA-Vorsitzenden Christa Marxfeld-Paluszak.

Bei Kinderarmut nicht tatenlos bleiben

In zehn Jahren Chaka sind Spenden in Höhe von 300 000 Euro zusammengekommen. Der Verein will sich weiterhin gegen Kinderarmut und für Chancengleichheit stark machen.


VON STEPHAN GIESERS
WILHELMSHAVEN Kinderarmut mitten in Deutschland – selbst in direkter Nachbarschaft: In keiner anderen Stadt in Niedersachsen sind so viele Kinder und Jugendliche betroffen wie in Wilhelmshaven. Das ergab zuletzt eine Studie der
Bertelsmann-Stiftung. Für Christa Marxfeld-Paluszak ist das immer noch schwer zu begreifen. Die Wilhelmshavener Künstlerin ist Vorsitzende des Vereins „Chaka – Chancen für Kinder im Alltag“ und hat schon viele Familien kennengelernt, die am Existenzminimum leben. „Bei Kinderarmut darf keiner tatenlos bleiben“, sagt sie. Für die Wilhelmshavenerin war das der Auslöser für die Gründung des Vereins, der in diesem Jahr zehn Jahre besteht.
Immer noch mit dem Ziel, die Lebensverhältnisse sozial schwacher Kinder zu verbessern und damit zur Chancengleichheit beizutragen. Das Jubiläum ist für Marxfeld-Paluszak und den gesamten Vorstand Grund zum Feiern – wenn auch mit gemischten Gefühlen. „Natürlich wäre uns lieber, wenn es den Verein gar nicht geben müsste“, sagt die stellvertretende Vorsitzende Marianne Janss, ebenfalls Gründungsmitglied. Stattdessen sei der Bedarf in den vergangenen Jahren sogar noch
größer geworden. „Um so wichtiger ist es, immer wieder auf das Thema Kinderarmut aufmerksam zu machen“, sagt Janss.
Dabei unterstützt Chaka nicht nur Kinder aus Familien, die Leistungen von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter beziehen. „Viele Alleinerziehende oder Familien mit mehreren Kindern leben oft gerade so an der Grenze.“ 900 Schulranzen hat der
Verein inzwischen bezahlt und an Schulanfänger übergeben. Für Marxfeld-Paluszak jedes Jahr ein besonderes Erlebnis, wenn sich die Kinder über ihren neuen Ranzen freuen. Zudem bezahlt Chaka Winterjacken und Schuhe, finanziert Bücherkisten für
Kindergärten, Schwimmkurse für Vorschulkinder, Klassenfahrten, Museumsbesuche, Frühstück und Mittagessen in Schulen und Kitas. Zuletzt übergab der Verein 206 Winterjacken im Wert von über 9000 Euro an zwölf Wilhelmshavener  Kindertagesstätten. Durch Spenden werden außerdem Einzelförderungen in Musik, Sprache und Sport ermöglicht.
Ohne die vielen Spender seien diese Aktionen nicht möglich, sagt die Vorsitzende. Gut 300 000 Euro sind in den
vergangenen Jahren sozial benachteiligten Kindern zugute gekommen. Und immer wieder ist die Vorsitzende überwältigt – vor allem, wenn Kinder den Verein unterstützen, zum Beispiel mit Sponsorenläufen an ihren Schulen. Und dann waren da noch Kinder, die auf Geburtstagsgeschenke verzichtet und ihre Gäste ge
beten haben, stattdessen an Chaka zu spenden, erinnert
sich Marxfeld-Paluszak.

Den Schritt zur Vereinsgründung hat die Wilhelmshavenerin nie bereut. Schlüsselerlebnis war schon im September 2006 eine Veranstaltung mit Dr. Antje Richter von der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen. Es ging um Kinderarmut. Kurz
zuvor hatte Marxfeld-Paluszak einen Vortag des Kriminologen Prof. Dr. Christian Pfeiffer an der Integrierten Gesamtschule gehört. „Das alles hat mich tief erschüttert, und
ich wollte nicht tatenlos wegschauen“, sagt die Wilhelmshavenerin. Marianne Janss erging es ähnlich: „Die Veranstaltung im Pumpwerk hat mich damals motiviert, etwas gegen Kinderarmut zu  unternehmen.“
In ihren Bildern verarbeitete Marxfeld-Paluszak zunächst das Thema. Dann ging alles ganz schnell: Aus der künstlerischen Umsetzung entwickelte sich ein Gemeinschaftsprojekt mit der Sezession Nordwest, der Volkshochschule Wilhelmshaven,
der Polizei, dem Jugendamt
und Gesundheitsamt. Kindergärten, Schulen und viele weitere Institutionen beteiligten sich. Veranstaltungen und eine Ausstellung von Marxfeld-Paluszak folgten. Eine Eintagsfliege sollte die Aktion auf keinen Fall sein. Im Februar 2008 gründete sich auf Initiative des Arbeitskreises „Kinderarmut“ der gemeinnützige Verein. Neben Marxfeld-Paluszak und Janss zählen heute drei Frauen zum Vorstand. Allesamt sind schon lange aktiv in den Bereichen Bildung, Migrationsberatung, Kunst und Finanzen. Der Vorteil: Über bestehende und neue Kontakte können sie Kindern zur Teilhabe an Sport, Bildung und Freizeitangeboten verhelfen. Und noch eine Aufgabe will Chaka weiterhin übernehmen: Den Finger immer wieder in die Wunde legen. „Über Kinderarmut wird nicht gerne gesprochen“, sagt Janss. Erst recht nicht in einem reichen Land wie Deutschland. „Deshalb müssen wir immer wieder dafür sensibilisieren“.

FEIER „10 JAHRE CHAKA“ AM 1. MÄRZ 2018
Der Verein Chaka feiert am 1. März sein zehnjähriges Bestehen mit vielen Gästen und einem bunten Programm. Schirmherr ist
Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies aus Sande. Beginn ist um 19 Uhr im Pumpwerk, Banter Deich 1a. Der Eintritt ist frei.

Am Programm beteiligen sich unter anderem Kinder der Klasse 5d des neuen Gymnasiums Wilhelmshaven. Carola Schede wird die Veranstaltung moderieren und Leiterinnen von Kindertagesstätten interviewen. Franz Schede, Reiner Wojke und Magy da Silva sorgen für Musik.

10 Jahre ChaKA

Einladung
„10 Jahre ChaKA“
am 01. März 2018 um 19 Uhr im PUMPWERK
Schirmherrschaft: Minister Olaf Lies
Moderation Carola Schede

Franz Schede, Piano
Reiner Wojke, Saxophon
Magy da Silva, Gesang

Beteiligung: Klasse 5d Neues Gymnasium Wilhelmshaven
Interviews mit KiTa-Leiterinnen

Eintritt frei

Windsurfing Club Jade spendete 1050 Euro


Eine Spende von 1050 Euro übergab jetzt der Windsurfing Club Jade (WCJ) bei seiner Jahreshauptversammlung an den Verein ChaKA. Die gefahrenen Kilometer bei den fünf Veranstaltungen der diesjährigen „WCJ Endurance Surf Trophy“ wurden von der Nord-West Oelleitung GmbH (NWO) in Euro umgewandelt und vom WCJ an ChaKA gespendet. ChaKA steht für „Chancen für Kinder im Alltag“. Der Verein versteht sich als Ergänzung zum Jugendamt und hilft bei allem, was durch das Amt nicht abgedeckt werden kann. Auf dem Foto (v. li.): Björn Niemeyer (WCJ), Alexander Lange (WCJ), Christa Marxfeld-Palvszak (ChaKA), Markus Brudek (WCJ), Doris Böhling (ChaKa), Peer Mühlena (WCJ), Axel Wegner (WCJ), Nina Endelmann (NWO), Uwe Bitter (NWO und Kontaktmann zum WCJ) und Lasse Brudek (WCJ). WZ-Foto: Lübbe

206 Winterjacken

206 Winterjacken im Wert von über 9000 Euro wurden jetzt an zwölf Wilhelmshavener Kindertagesstätten verteilt. Der Verein ChaKA – Chancen für Kinder im Alltag – hatte die Spenden für die Aktion gesammelt und mit Cornelia Höche (Mitte), Geschäftsführerin der Firma Caribou Shop in Jever und Rieker in Wilhelmshaven, eine geeignete Partnerin gefunden. Christa Marxfeld-Paluszak (re.) und Marianne Janss (li.) von ChaKA wiesen noch mal ausdrücklich darauf hin, dass jedes 5. Kind in Deutschland von Armut bedroht ist. Die Jacken werden nach Absprache mit den Kindertagesstätten verteilt. WZ-Foto: Lübbe

ChaKA erhält 1000 Euro vom Serviceclub Soroptimist


Täglich werden Ehrenamtliche unterschiedlichster Organisationen in der Jadestadt mit Armut konfrontiert. Mit den Spenden können zahlreiche ihrer Projekte weiter finanziert werden.Insgesamt 11 300 Euro hat der Serviceclub Soroptimist Wilhelmshaven gestern zwölf verschiedenen, hauptsächlich ehrenamtlichen, Institutionen und Organisationen mit einem Scheck symbolisch überreicht. In den Genuss der Geldspenden kommt der Förderverein „Information für alle“ der Stadtbibliothek, der Freundeskreis Botanischer Garten, der Ambulante Hospizdienst, der Kinderschutzbund, das AWO Kinder-und Frauenhaus, der Jadeboxring, das Jugendzentrum Point sowie der Verein Schlüsselblume, der Altenbesuchsdienst der Stadt, die Wilhelmshavener Tafel, Chaka und das Kinderhaus Nepal. Zusammengekommen ist das Geld unter anderem durch Kuchenverkäufe zum Wochenende an der Jade und während des Kulturkarussells.

ChaKA-Spendenkonto

Spenden Sie bitte auf folgendes Konto:
Sparkasse Wilhelmshaven
IBAN: DE22 2825 0110 0003 1031 73
(BLZ: 282 501 10, Kto: 3103173)

Jeder Beitrag zählt!

ChaKA-Video

ChaKA hat ein kleines Werbevideo - teilt es und macht damit den ChaKA e.V. noch bekannter!

Aktuelles in Kürze

+++ Das Projekt Winterjacken wird gerade vorbereitet+++ Von der Barthel-Stiftung hat ChaKA zweckgebunden „Gewaltprävention“ 2.400,--Euro erhalten +++ Danke an das Jugendamt für 50 Ferienpässe, die jetzt in den Schulen verteilt werden+++

Kategorien

Letzte Kommentare

    Unsere Spenden bisher

    Schulranzen: mehr als 100
    Gratis-Frühstücke: weit über 100
    Schwimmunterricht für ca. 100 Kinder

    Sponsor

    Das Design dieser Website wurde ChaKA kostenlos zur Verfügung gestellt. Sponsor ist Fotobuch