Chancen für Kinder im Alltag e. V.    

Monats-Archive: August 2009

Damit die Kinder nicht untergehen

Verein „Chanchen für Kinder im Alltag“ finanziert 70 Schwimmkurse

Sind bald stolze Seepferdchen-Besitzer: (vorne v.l.) Leonora, Minh-John, Lysander, Xuan Bach und (hinten v.l.) Marlon, Thomas und Ardonot. Stolz auf ihr Projekt und ihre Schützlinge sind auch die Erwachsenen (v.l.) Verena Vilaumi, Marianne Janss (beide ChaKA), Jan Alter (Geschäftsführer Freibad Nord), Heinz-Günter Schoolmann (Schwimmlehrer) und Christa Marxfeld-Paluszak (ChaKA)

(WZ) „Wir wohnen an der Küste, da sollte man schon schwimmen können“, sagt Verena Vilaumi vom Verein ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag). Doch Schwimmen ist kein Schulfach, also ist es Aufgabe der Eltern, ihren Sprösslingen das Schwimmen beizubringen. Aber Schwimmkurse kosten Geld. Geld, das manche Eltern einfach nicht übrig haben.
Also beschloss man im Verein ChaKA, Kindern, die sonst die Chance haben, schwimmen zu lernen, einen Schwimmkurs (Kosten pro Kurs etwa 50 Euro) zu finanzieren.

Knapp 70 Kinder wurdenn in den Kindergärten der Stadt dafür ausgewählt. Viele von ihnen haben inzwischen ihr „Seepferdchen“, denn seit Mai läuft das Projekt im Freibad Nord bereits. In der vergangenen Woche nun ware es Kinder aus Bant, denen Schwimmlehrer Heinz-Günter Schoolmann beibrachte, was man tun muss, damit man nicht untergeht. „Die Kinder sind glücklich und sehr dankbar“, sagt er. „Man merkt, dass sie nicht oft in ein Schwimm- oder Freibad kommen.“ In kleinen Gruppen von maximal sieben Kindern paddeln die Fünf- bis Siebenjährigen – vorerst noch mit aufblasbaren Schwimmflügel gesichert- durch das 24 Grad warme Wasser, mitten im Freibadbereich. „So lernen sie gleich, sich zu behaupten“, sagt Schoolmann, der sogar kleine Neoprenanzüge angeschafft hat, falls die Kinder doch mal frieren sollten. Die Bedingungen im Freibad Nord seien ideal, lobt der Schwimmlehrer. „Es ist viel schöner, draußen zu schwimmen.“

Jan Alter, Geschäftsführer des Freibades im Stadtnorden, hört das gern. „Die Kinder lernen heutzutage immer später schwimmen, viele auch gar nicht“, weiß er zu berichten. Auch dass das Ertinken noch immer die zweithäufigste Todesursache bei Kindern in Deutschland ist, gibt er zu bedenken.

Die Kinder jedenfalls kommen solange jeden Tag ins Freibad, bis sie schwimmen können. In der Regel sind das etwa zehn Stunden. In einer richtigen kleinen Zeremonie bekommen sie dann ihr „Seepferdchen“ – und sind wahnsinnig stolz.

Fa. Grimmert spendete 4500 Euro

4500 Euro hat die Firma Adolf Grimmert an den Verein „ChaKA- Chancen für Kinder im Alltag“ gespendet. Laufende Projekte des Vereins sind zum Beispiel der Schwimmunterricht für 68 Schulanfänger, ein Jahr kostenloses Frühstück für zehn Kinder an der Grundschule Rheinstraße sowie die Finanzierung von Besuchen im Wattenmeerhaus und Küstenmuseum fur alle vierten Klassen der Stadt. Das Foto zeigt Marlene Grimmert und ChaKA-Vorsitzende Christa Marxfeld-Paluszak bei der Spendenübergabe (WZ-Foto: Lübbe)

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