Chancen für Kinder im Alltag e. V.    

Vereinsarbeit

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400 Euro für ChaKA

Jedes Jahr zur Adventszeit veranstaltet die Ergotherapie im Klinikum Wilhelmshaven, Abteilung Psychiatrie/Psychotherapie, einen Bazar. Verkauft werden Körbe, Keramiken, Steinskulpturen, Gemälde, Buchkalender, Papier-, Schmuck-, Textilarbeiten, Holzobjekte – kunsthandwerkliche und künstlerische Arbeiten, die im ergotherapeutischen Rahmen von Patient:innen angefertigt worden sind. Der Verkaufserlös wird gespendet. Dieses Jahr gehen 400,- Euro an Chaka e.V. als Beitrag zu der so wichtigen sozial unterstützenden Vereinsarbeit.

Wahrnehmung vor der eigenen Haustür

Dr. Wiebke Endres, Christa Marxfeld-Paluszak, Thilo Hebold, Marianne Janss (ChaKa) und Schulleiter Stefan Fischer (v.li.) stellten das Projekt am Neuen Gymnasium vor. Bild: Lutz Rector

Neues Gymnasium rückt Kinderarmut in den Fokus – Kooperation mit dem Verein ChaKa

WILHELMSHAVEN. Statistisch ist bundesweit jedes fünfte Kind von Armut betroffen – in Wilhelmshaven jedes dritte. Mit Unterstützung des Vereins ChaKa – Chancen für Kinder im Alltag – setzen sich die 8. Klassen des Neuen Gymnasiums aktuell intensiv mit diesem Thema auseinander.

Künstlerin Christa Marxfeld-Paluszak hat vor 14 Jahren den Verein ChaKa gegründet und ist von Beginn an dessen Vorsitzende. „Schon vorher hatte ich das Thema Kinderarmut künstlerisch aufgegriffen“, erzählt sie. Die Aufmerksamkeit, die sie mit ihren Bildern erzeugte, sei leider eher gering gewesen. Grund genug, einen gemeinnützigen Verein zu gründen. „Mit einer Spende von 15 000 Euro sind wir damals angefangen. Bis heute sind es 417 000 Euro!“

15 Bilder zum Thema hat die Künstlerin nun dem NGW überlassen, um sie für den Unterricht zu nutzen. Das passiert im Fachbereich Werte und Normen der 8. Klassen. „Wir haben uns zuletzt mit Menschenrechten beschäftigt, jetzt rückt der Fokus auf Kinderarmut. Das Problem vom Werte- und Normen-Unterricht ist, dass dieses Problem häufig nur auf Dritte-Welt-Länder bezogen wird, dabei haben wir es auch vor der eigenen Haustür“, sagt Thilo Hebold von der Fachgruppe.

Mit den Bildern könnten die Schüler einen viel direkteren Bezug herstellen und mehr Empathie für die Thematik bekommen, ist der Lehrer überzeugt. „Wir kommen weg von der reinen Sach- hin zu einer Werteebene.“

Das sieht Dr. Wiebke Endres vom Schulvorstand genauso. „Ich glaube, es funktioniert sehr gut, über Bilder miteinander ins Gespräch zu kommen. Wie zeigt sich Kinderarmut? Wie gehen wir damit um? Darum geht es um das Verständnis, dass das Thema eine der zentralen Herausforderungen der Gesellschaft darstellt.“

Schulleiter Stefan Fischer ist es wichtig, dass die Thematik über den Unterricht hinausgeht. „Wir sind als Schule schon lange sozial engagiert. Aber mit diesen Bildern, die im Gebäude ausgehängt sind und den Diskussionen, die sich daraus hoffentlich ergeben, rückt die soziale Komponente wieder stärker in den Schulalltag“, so Fischer. Es sei noch immer so, dass Erfolg an Finanzen gekoppelt ist. Schule bilde die Gesellschaft ab. An Gymnasien sei der soziale und finanzielle Hintergrund der Schüler vermutlich besser als etwa an Oberschulen. „Aber natürlich gibt es auch bei uns Schüler aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien, die hier Abitur machen. Das ist uns ganz wichtig“, sagt der Schulleiter. Am Ende sollten alle Schüler, nicht nur die der 8. Klassen, durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderarmut für sich mitnehmen, dass es eben nicht selbstverständlich ist, alles zu bekommen, betont Hebold. „Und gleichzeitig sollen meine Bilder Lebensfreude wecken“, ergänzt Marxfeld-Paluszak. „Ja, es gibt auch düstere Motive, aber viele zeigen, dass es für alle Möglichkeiten, Chancen und Hoffnung gibt.“

Warme Jacken gespendet

Aktion des Vereins „ChaKA“

„ChaKA“, der Verein Chancen für Kinder im Alltag, war auch in diesem wiederum komplizierten Jahr in der Lage, 183 Winterjacken zu finanzieren. Das berichtet die Vorsitzende des Vereins, Christa Marxfeld-Paluszak.

Die Anzahl der Jacken kam zustande, indem die Wilhelmshavener Kindertagesstätten-Leiterinnen Listen der Kinder aus ärmeren Familien erstellten, die mit nicht wintergerechten Jacken täglich in die Einrichtung kommen – alles in Absprache mit den Eltern. Die Jacken wurden geliefert durch die Wilhelmshavener Firma Caribou, und zwar zu einem Sonderpreis für „ChaKA“.

28 000 Euro für gute Zwecke „erlaufen“


DIe Freude über die beachtliche Spendensumme ist bei den Sponsoren, den Empfängern,  der Schulverwaltung und Schülern groß. Bei der Verkündung des Gesamtbetrags vertraten  die laufstärksten Gruppen (die Klassen 9E, 10C und das Tutorium von Stefan Engelmann)  die gesamte Schülerschaft. Kleines Bild rechts: Auch NGW-Schulleiter Stefan Fischer  lief damals im Stadtpark fleißig mit.   WZ-Fotos: Gabriel-Jürgens

Ein erstauntes Raunen ging gestern durch die Menge der in der Aula des Neuen Gymnasiums Wilhelmshaven versammelten Schüler, Sponsoren und Begünstigten, als Schulleiter Stefan Fischer stolz das Resultat des großen Sponsorenlaufes verkündete.

Sage und schreibe über 28 000 Euro kamen bei dem großen Lauf im Stadtpark zusammen. Wortwörtlich die ganze Schule – über 1200 Schüler, viele Lehrkräfte und auch Schulleiter Fischer persönlich – waren an jenem Septembertag auf den Beinen. Der städtische Eigenbetrieb TBW kümmerte sich um die Absperrung der 1,1 Kilometer langen Laufstrecke, der Förderverein der Schule um die Verpflegung der Läufer. Fischer ist stolz darauf, was alle Beteiligten gemeinsam erreicht haben – noch dazu in so schwierigen Zeiten wie der aktuellen Pandemie. „Zusammen haben wir etwas geschaffen. Alle haben ihren Beitrag geleistet. Und das kommt jetzt vor allem ärmeren Kindern in der Stadt und der Region zu Gute.“

Fischer erinnerte daran, dass der Sponsorenlauf im Stadtpark ursprünglich bereits im vergangenen Jahr stattgefunden hätte – passend zum 100-jährigen Jubiläum der Anlage – wenn die Pandemie nicht gewesen wäre. Umso schöner sei es, dass es nun endlich wieder möglich war, dass die ganze Schule – ohne Maske und im Freien – eine Gemeinschaftsaktion auf die Beine stellen konnte.

Zu den Empfängern, an welche nun die Summe ausgeschüttet wird, zählen der Förderverein der Schule, der Verein Chancen für Kinder im Alltag, SOS Kinderdorf, der Nabu und der Freundeskreis des Botanischen Gartens. Als Sponsoren unterstützten – neben Eltern und Angehörigen – der Energieversorger GEW, der Bauverein Rüstringen, die Wilhelmshavener Sparkasse und die Volksbank Jever die Aktion.

Gruseleum spendete

An Halloween konnten im Gruseleum in Hooksiel ganz besondere Gäste begrüßt werden: Mitglieder aus dem Star Wars-Fanclub, die in authentischen Kostümen die Besucher in Empfang nahmen. Und nicht nur das. In Absprache mit der Betreiberin Martina Minker sammelten sie Geld für den Verein „ChaKA-Chancen für Kinder im Alltag“, dessen Vorstandsmitglieder Christa Marxfeld-Paluszak und Marianne Janss ebenfalls vor Ort waren. Am Ende kamen einige hundert Euro zusammen, die der Verein nun wieder für den guten Zweck einsetzen kann.

ChaKA: Vorstand wiedergewählt

Um die Gemeinnützigkeit nicht zu gefährden, hielt der Verein „Chaka – Chancen für Kinder im Alltag“ nach dreimaliger Terminverschiebung wegen der Pandemie jetzt seine Jahreshauptversammlung ab. Der Vorstand wurde laut Pressemitteilung entlastet. Bei den anstehenden Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand im Amt bestätigt. Die Hoffnung aller Beteiligten ist, dass das Projekt „Winterjacken für sozial benachteiligte Kitakinder“ wieder finanziert und stattfinden kann. Der Verein plant weitere Projekte und hofft auf viele weitere Spenden für Kinder in Wilhelmshaven.

Von Kitas bis zur Seelsorge

56 Vereine und Organisationen profitieren von Mehreinnahmen der Initiative

Die Organisatoren Bernhard Busemann (v.li) und Rüdiger Schaarschmidt(zweiter v. li.) mit Silvia Hertwig (vorne li.) KiTA Regenbogen, Christa Marxfeld-Paluszak (ChaKa e.V) und Peter Eilts (WSC Frisia), die eine Spende erhielten. FOTO:Bökhaus
Die Organisatoren Bernhard Busemann (v.li) und Rüdiger Schaarschmidt(zweiter v. li.) mit Silvia Hertwig (vorne li.) KiTA Regenbogen, Christa Marxfeld-Paluszak (ChaKa e.V) und Peter Eilts (WSC Frisia), die eine Spende erhielten. FOTO:Bökhaus

Nicht nur die Summe sei unglaublich, auch das Engagement der freiwilligen Kräfte, sagte Rüdiger Schaarschmidt, Leiter der evangelischen Familien-Bildungsstätte Wilhelmshaven und Mitorganisator von „Wilhelmshaven testet“ bei der Spendenübergabe.

„Die Ehrenamtlichen haben sich einem erheblichen Risiko ausgesetzt.“ Auch Bernhard Busemann, Pastor der Christus- und Garnisonkirche und ebenfalls Mitorganisator blickte zufrieden zurück. „Das Ziel war es, Infektionsketten zu verringern und so Leben zu retten.“ Das habe man geschafft. Damit so viele Initiativen, Vereine und Organisationen wie möglich von der Summe profitieren, habe man ehrenamtliche Mitarbeiter gebeten, Vorschläge zu unterbreiten. „Dabei sind viele unterschiedliche Vereine und Organisationen genannt worden“, erzählte Schaarschmidt. Die Bandbreite reiche vom Frauenhaus bis zur Telefonseelsorge.

Auch der Verein „ChaKa-Chancen für Kinder im Alltag“ wurde mit einer Spende von 6000 Euro bedacht. Man freue sich sehr über die Spende, betonte die Vorsitzende Christa Marxfeld-Paluszak. „Dann können wir auch in diesem Jahr wieder Winterjacken für bedürftige Kinder kaufen.“

Die Kindertagesstätte Regenbogen aus Fedderwardergroden, die ebenfalls zu den 56 Projekten gehört, die eine Spendensumme erhielt, möchte das Geld nutzen, um Kindern wieder Musik und Bewegung näher zu bringen. Silvia Hertwig, Leiterin der Kindertagesstätte betonte, wie wichtig dies für die Kinder sei. „Corona hat den Kindern wirklich den Spaß genommen, das merken wir immer noch.“ Zusammen mit der Tanzschule von Oehsen wolle man dafür Sorgen, dass Kinder wieder mehr Freude und Bewegung erfahren. Dem 800 Mitglieder starken WSC Frisia e.V. kam eine besondere Rolle zu, denn im vereinseigenen Sportlerheim konnte das kirchliche Corona-Testzentrum bis zum Umzug in die evangelische Friedenskirche die Schnelltests durchführen. Der Verein erhält 3 000 Euro für die Ausbildung von ehrenamtlichen Übungsleitern. „Wir werden das Geld nutzen, um Lehrgänge für Trainerlizenzen zu bezahlen“, so der 1. Vorsitzende Peter Eilts, der auch selber ehrenamtlich Corona-Schnelltests durchführte.

Median Klinik spendet 325 Euro

v.l. Herr Kurre, Frau Dr. Haltenhof, M-P, Herr Dr. Schlake, Frau Dr. Lüdemann, Verena Vilaumi

Der Verein „ChaKA – Chancen für Kinder im Alltag“ freut sich über eine Spende von der Median Klinik Wilhelmshaven. Der Betrag von 325 Euro kam zustande im Rahmen einer kleinen Verlosung innerhalb der Klinik und gilt als Beitrag für das jährliche ChaKA-Projekt „Winterjacken für sozial benachteiligte Kitakinder“. Für ChaKA nahmen Christa Marxfeld-Paluszak und Verena Vilaumi n die Spende dankbar entgegen.

Große Unterstützung für „Geistesblitz“

Arbeit mit Kindern wurde mit Spenden honoriert

Der Verein ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag) ist Initiator der „Sommerschule“. In diesem Jahr wurde das Lerninstitut „Geistesblitz“ finanziell unterstützt.

In einer Pressekonferenz, bei welcher auch Schirmherrin Siemtje Möller (SPD, MdB) anwesend war, wurden die gesammelten Spenden überreicht. Die Sponsoren vom „Round Table 20 Wilhelmshaven e. V.“ leisteten einen Spendenbeitrag in Höhe von 3.000 €. „ChaKA“ überreichte ebenfalls eine Spende von 3.000 €. Die Künstlerin Ilona Kümmel Holtrup steuerte zusätzlich 220, der Verein „Rotary Varel/Friesland“ 500 Euro bei. Die Caritas beteiligte sich mit 3.000 € an der Spendenaktion.

Die Leiter des „Geistesblitz“, Suzi Tafla-Taki und Khaled Dbouk gaben einen Einblick in ihre Arbeit mit Kindern. Im Lerninstitut werden an acht Terminen insgesamt 51 Kinder vorwiegend in Deutsch und Mathematik unterrichtet. Die Schüler werden dabei von den Grund- und weiterführenden Schulen empfohlen, um ihnen eine Versetzung in die nächste Klassenstufe zu ermöglichen.

Schirmherrin Möller zeigte sich begeistert von der ehrenamtlichen Arbeit und hob die gesellschaftliche Bedeutung des sozialen Engagements hervor. Sie habe sehr gerne die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

Auch Andreas Klatt und Michael Renner vom „Round Table 20 Wilhelmshaven e. V.“ zeigten sich begeistert vom Projekt. Sie berichteten über den Ablauf des Sammelns von Spenden und wiesen auf kommende Spendenaktionen im Stadtgebiet hin, zum Beispiel diverse Spendenläufe, die stattfinden sollen. Zusätzlich veranstaltet der „Round Table 20 Wilhelmshaven e. V.“ das Weinfest am Kantplatz im Rahmen des Heimatentdeckerfestes am 19. August.

SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (v. l.), Andreas Klatt, Doris Böhling (ChaKA), Christa Marxfeld-Paluszak (ChaKA), Michael Renner, Ilona Kümmel Holtrup, Alexander Witton (Caritas), Elke Bents (ChaKA), Suzi Tafla-Taki, Verena Vilaumi (ChaKA) und Khaled Dbouk freuten sich über die insgesamt hohe Spendensumme
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ChaKA-Spendenkonto
Spenden Sie bitte auf folgendes Konto:
Sparkasse Wilhelmshaven
IBAN: DE22 2825 0110 0003 1031 73
(BLZ: 282 501 10, Kto: 3103173)

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Aktuelles in Kürze
+++ Unser nächstes Großprojekt: Schulranzen für soz. benachteiligte Schulanfänge+++ ChaKA freut sich über 4.000 Euro vom Spendenlauf +++Zwischendurch ein großer Dank an die regelmäßigen Spender mit kleinen und großen Summen+++ 800 Euro von der August Desenz-Stiftung für ChaKA!+++
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