Chancen für Kinder im Alltag e. V.    
1 14 15 16

Kinderarmut mit Engagement begegnen

(WZ) Bis zu den Sommerferien sind durch die Spenden von Privatleuten und Firmen das Frühstück und das Mittagessen in der Grundschule Allerstraße gesichert.
Aus der ursprünglichen Idee einer künstlerischen Umsetzung des Themas entwickelte sich ein Gemeinschaftsprojekt mit der Sezession Nordwest, der VHS, dem Jugend- und Gesundheitsamt, den Soroptimisten, dem Arbeitskreis „Kinderarmut“, den Schulen und anderen Institutionen. Sieben Veranstaltungen im März 2007 und die Ausstellung von Christa Marxfeld-Paluszak waren Teil der Aktion, 130 Kinder waren beteiligt, um Beispiele von Lebenslust und Lebensfreude zu vermitteln. Hintergrund ist unter anderem, dass jedes fünfte Kind in WIlhelmshaven keinen Schulabschluss bekommt.

Die Hoffnung der Veranstalterin Christa Marxfeld-Pasluszak war, mit diesem Projekt Menschen zu sensibilisieren, die bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht oder nur wenig mit dem Thema konfrontiert worden waren. Aufgrund einer starken Hilflosigkeit seitens aller Beteiligten am Ende der Veranstaltungsreihe wurde vom Jugendamtsleiter Carsten Feist ein Spenden-Faltblatt erstellt mit der Angabe verschiedener Möglichkeiten einer Hilfeleistung für bedürftige Kinder. Auf dem Faltblatt sind unter anderem die Kosten für Nachhilfeunterricht, Frühstück in Schule und Kindergarten, Sportunterricht und Einzelförderung genannt. Durch die Verteilung dieser Faltblätter,persönliche Briefe und Gespräche konnten auf dem Teuhandkonto WIKI – Sparkasse Konto 32073900 – etwa 4500 Euro verbucht werden. Zusätzlich wurde eine großzügige Spende der Rüdiger Nietiedt persönlich und der Firma Nietiedt in Höhe von 10.000 Euro dem Arbeitskreis „Kinderarmut“ übergeben. Die Volksbank Jever spendete den Betrag von 750 Euro zweckgebunden für pädagogisch ausgerichtete Spielgeräte.
Auf Initiative des Arbeitskreises „Kinderarmut“ wird in den kommenden Wochen der gemeinnützige Verein „ChaKA“, Chancen für Kinder im Alltag, gegründet, der sich sowohl mit Kinderarmut als Gewalt und Prävention beschäftigen wird. Ein großer Teil der bisherigen Spenden soll das Gründungskapital des Vereins sein.

Schulfrühstück und Mittagessen in der Grundschule Allerstraße sind für die nächste Zeit gesichert. Unser Foto zeigt (von rechts) die Helferinnen Anja Lottmann und Gerda Steinsiek sowie Christa Marxfeld-Paluszak und Schulleiter Werner Lippold

Geburtstagsgeschenk wird zum Startkapital gegen die Kinderarmut


(JeWo) Rüdiger Nietiedt feierte jetzt seinen 65. Geburtstag, und seine annähernd 200 Festgäste gratulierten ihm mit Blumen und einer großzügigen „Überweisung“ von 8000 Euro. Der Einladung war zu entnehmen gewesen, dass Geschenke dem Projekt „Kinderarmut“ zugute kommen sollten. Speziell für Mittagessen und Frühstück in Schulen und Kindergärten sollte es gedacht sein.

Inspiriert und motiviert durch das Projekt „Kinderarmut“ von Christa Marxfeld-Paluszak in Zusammenarbeit mit der Sezession Nordwest, der VHS, Soroptimisten International, dem „Arbeitskreis Kinderarmut“ , dem Jugend- und Gesundheitsamt, Schulen und anderen Institutionen, entschied sich Nietiedt für die bedeutende Spende.

Zusätzlich hatte sich Nietiedt durch den Wilhelmshavener Jugendamtsleiter Carsten Feist über die Situation der Kinderarmut in der Jadestadt informieren lassen. Sicher ist demnach, dass ein Kind physisch und psychisch durch ausreichende gesunde Ernährung für bessere Schulleistungen, Konzentration und Kommunikation gestärkt ist. Die Bildungschancen der Kinder werden so auf einfache Weise erhöht. Der Bogen spannt sich in diesem Zusammenhang bis zu besseren Schulabschlüssen oder überhaupt einem Schulabschluss. Man wisse, dass in der momentanen Situation jedes fünfte Kind keinen Abschluss an einer Schule erreiche, so die Erkenntnis. Unabhängig von der großen Geburtstagssumme hat sich die Wilhelmshavener Firmengruppe Nietiedt zusätzlich entschlossen, dem Projekt „Kinderarmut“ 2000 Euro zu spenden. Damit erhöhte sich der Spendenbetrag auf 10000 Euro. Eine weitere Spendensumme eines Wilhelmshavener Service-Clubs steht noch aus. So hat der Anfang des Jahres neu zu gründende gemeinnützige Verein „ChaKA“ – Chancen für Kinder im Alltag – ein beachtliches Startkapital.

Zu Bild oben: Große Freunde über den Geldsegen gegen Kinderarmut in Wilhelmshaven: Unser Bild zeigt (von links) den Geschäftsführer der Wilhelmshavener Kinderhilfe, Wolfgang Schwarz, Gitta und Rüdiger Nietiedt, Christa Marxfeld-Paluszak, Initiatorin des Projektes „Kinderarmut“, Tom Nietiedt sowie Matthias Witte, Assistent der Geschäftsleitung der Firma Nietiedt.

1 14 15 16

ChaKA-Spendenkonto

Spenden Sie bitte auf folgendes Konto:
Sparkasse Wilhelmshaven
IBAN: DE22 2825 0110 0003 1031 73
(BLZ: 282 501 10, Kto: 3103173)

Jeder Beitrag zählt!

ChaKA-Video

ChaKA hat ein kleines Werbevideo - teilt es und macht damit den ChaKA e.V. noch bekannter!

Aktuelles in Kürze

+++ Neues Projekt mit Frank Fuhrmann (päd.Leiter der LB NN) betr. "Betriebspraktikum" f. Schüler/Innen. Gemachte Erfahrungen.Blick in die Zukunft.Wie funktioniert subjektiv die Arbeitswelt+++ Neue Ranzen überreicht: 100 Schulanfänger am 06.06. im Küstenmuseum ausgestattet +++ Von der Volksbank erhielt ChaKA eine Spende von 1.000 Euro +++

Kategorien

Letzte Kommentare

    Unsere Spenden bisher

    Schulranzen: mehr als 100
    Gratis-Frühstücke: weit über 100
    Schwimmunterricht für ca. 100 Kinder

    Sponsor

    Das Design dieser Website wurde ChaKA kostenlos zur Verfügung gestellt. Sponsor ist Fotobuch