Chancen für Kinder im Alltag e. V.    

Vereinsarbeit

Neue Schulranzen

Mehr als 50 Schulanfänger haben gestern jeweils einen Schulranzen bekommen. Finanziert wurde das Projekt, das bereits zum 2. Mal stattfand, vom Verein „Chancen für Kinder im Alltag“ (ChaKA). Beteiligt hat sich die „Papeterie Welz“ in der Nordseepassage. Die Leiterinnen der Kindergärten und Kindertagesstätten konnten Kinder aus sozial schwachen Familien benennen. „Die Eltern sollen zum Schulanfang ihrer Kinder finanziell entlastet werden. Zudem sollen die Kinder mit den anderen Abc-Schützen gleichgestellt sein“, so Christa Marxfeld-Paluszak (ChaKA-Vorsitzende, 2. v.r.) Zudem waren mit dabei von ChaKA die 2. Vorsitzende Friedeburg Niemann-Winterstein (l.) Verena Vilaumi (2.v.l.) und Marianne Janss (r.) (WZ-Foto: Knothe)

Überschüsse kommen Kindern zugute

Vereine und Organisationen unterstützen Jungen und Mädchen aus prekären Verhältnissen

(WZ) […] Der Verein ChaKA unter das Projekt „Streetwork Musical“, bei dem Kinder und Jugendliche aus prekären Familienverhältnissen ihre Talente entdecken und ein verstärktes Selbstbewusstsein entwickeln können. Innerhalb eines Jahres wird ein Musical mit dem Arbeitstitel „Die bezaubernde Jeannie“ einstudiert. Ein wichtiger Punkt ist nach Angaben des Jugendamtes das Erlebnis mit einem zusammen erarbeiteten Ergebnis am Ende („Produzentenstolz“).

ChaKA: Schon 54.000 Euro für bedürftige Kinder ausgegeben

(WZ) Ob kostenloses Frühstück und geschenkte Schulranzen für Schüler oder Bücherkisten für Kindergärten – der gemeinnützige Verein ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag) hat in den zwei Jahren seit seiner Gründung im Februar 2008 schon zahlreichen in Armut lebenden Kindern geholfen.
Mit einem Guthaben von 15.000 Euro ging der Verein vor zwei Jahren an den Start. Im Jahr 2008 konnte der Verein weitere Spenden in Höhe von 28.000 Euro verbuchen. 21.000 Euro gingen im ersten Jahr an verschiedene Kinderhilfsprojekte.

Auch im vergangenen Jahr 2009 habe wieder viele Sponsoren kleine, zum Teil auch sehr großzügige Spenden an ChaKA gegeben. Insgesamt kamen 25.000 Euro zusammen, zuzüglich der Mitgliedsbeiträge. So konnte der Verein im vergangenen Jahr 33.000 Euro für bedürftige Kinder ausgeben.

Im Jahr 2009 gingen etwa 45 Hilfsanträge von verschiedenen Institutionen beim Vereinsvorstand ein. 68 Vorschulkinder konnten einen kostenlosen Schwimmkurs im Freibad Nord mitmachen. Alle Viertklässler der Stadt waren außerdem zu einem dreistündigen Seminar ins Küstenmuseum oder ins Wattenmeerhaus eingeladen. 25 Kinder bekamen für ein Jahr ohr Frühstück bezahlt.

ChaKA finanzierte außerdem Bildungsgutscheine für die Familienbildungsstätte, unterstützte ein Projekt der AWO an der Hafenschule sowie eine Winterschuhaktion des Kinderschutzbundes. Auch Zuschüsse zu Ferienpässen, Klassenfahrten und Laptops hat der Verein gegeben.

Die Nogatschule konnte sich über einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro für dieren „Snoezelraum“ (eine Art Entspannungsraum) freuen. Als letzte Aktion verteilte ChaKA Gutscheine für Weihnachtsessen.

Auch im neuen Jahr sind wieder Schwimmkurse für Schüler geplant. Außerdem möchte sich der Verein auf ein Gewaltpräventionsprojekt konzentrieren.

Kein Kind muss mit leerem Magen lernen

Hilfe für die GS Rheinstraße

(WZ) Kinder, die ohne richtiges Frühstück zur Schule kommen, müssen in der Schule Rheinstraße nicht hungrig am Unterricht teilnehmen. Dan der Unterstützung des Vereins ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag) kann die Schule ihr bereits in der Schule Allerstraße begonnenes Konzept fortsetzen.

Die Kinder können in der Frühstückspause das von einer Mitarbeiterin zubereitete Frühstück aus der Schulküche abholen und in den Klassen mit den Mitschülern einnehmen. Es wird darauf geachtet, dass die Mahlzeit gesund und abwechslungsreich ist. Klassenlehrerin Angelika Felmberg ist froh, dass die Zahl der Kinder, die auf ein solches Frühstück angewiesen sind, gering ist. Es werde auch kein Kind von den anderen ausgegrenzt.

Natürlich, so meint die Lehrerin, wäre es wünschenswert, wenn das Konzept einmal überflüssig werde. Einstweilen sei diese Form der Hilfe allerdings notwendig. Ohne Spendengelder für das Frühstück komme sie nicht aus.

Unterstützung für das Frühstückskonzept in der Grundschule Rheinstraße: (von links) Christa Marxfeld-Paluszak (ChaKA), Helferin Anja Lottmann und Klassenlehrerin Angelika Felmberg. (Foto: Gabriel-Jürgens)

Damit die Kinder nicht untergehen

Verein „Chanchen für Kinder im Alltag“ finanziert 70 Schwimmkurse

Sind bald stolze Seepferdchen-Besitzer: (vorne v.l.) Leonora, Minh-John, Lysander, Xuan Bach und (hinten v.l.) Marlon, Thomas und Ardonot. Stolz auf ihr Projekt und ihre Schützlinge sind auch die Erwachsenen (v.l.) Verena Vilaumi, Marianne Janss (beide ChaKA), Jan Alter (Geschäftsführer Freibad Nord), Heinz-Günter Schoolmann (Schwimmlehrer) und Christa Marxfeld-Paluszak (ChaKA)

(WZ) „Wir wohnen an der Küste, da sollte man schon schwimmen können“, sagt Verena Vilaumi vom Verein ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag). Doch Schwimmen ist kein Schulfach, also ist es Aufgabe der Eltern, ihren Sprösslingen das Schwimmen beizubringen. Aber Schwimmkurse kosten Geld. Geld, das manche Eltern einfach nicht übrig haben.
Also beschloss man im Verein ChaKA, Kindern, die sonst die Chance haben, schwimmen zu lernen, einen Schwimmkurs (Kosten pro Kurs etwa 50 Euro) zu finanzieren.

Knapp 70 Kinder wurdenn in den Kindergärten der Stadt dafür ausgewählt. Viele von ihnen haben inzwischen ihr „Seepferdchen“, denn seit Mai läuft das Projekt im Freibad Nord bereits. In der vergangenen Woche nun ware es Kinder aus Bant, denen Schwimmlehrer Heinz-Günter Schoolmann beibrachte, was man tun muss, damit man nicht untergeht. „Die Kinder sind glücklich und sehr dankbar“, sagt er. „Man merkt, dass sie nicht oft in ein Schwimm- oder Freibad kommen.“ In kleinen Gruppen von maximal sieben Kindern paddeln die Fünf- bis Siebenjährigen – vorerst noch mit aufblasbaren Schwimmflügel gesichert- durch das 24 Grad warme Wasser, mitten im Freibadbereich. „So lernen sie gleich, sich zu behaupten“, sagt Schoolmann, der sogar kleine Neoprenanzüge angeschafft hat, falls die Kinder doch mal frieren sollten. Die Bedingungen im Freibad Nord seien ideal, lobt der Schwimmlehrer. „Es ist viel schöner, draußen zu schwimmen.“

Jan Alter, Geschäftsführer des Freibades im Stadtnorden, hört das gern. „Die Kinder lernen heutzutage immer später schwimmen, viele auch gar nicht“, weiß er zu berichten. Auch dass das Ertinken noch immer die zweithäufigste Todesursache bei Kindern in Deutschland ist, gibt er zu bedenken.

Die Kinder jedenfalls kommen solange jeden Tag ins Freibad, bis sie schwimmen können. In der Regel sind das etwa zehn Stunden. In einer richtigen kleinen Zeremonie bekommen sie dann ihr „Seepferdchen“ – und sind wahnsinnig stolz.

Hilfsprojekte für Kinder

Für drei in 2009 geplante Unterstützungsprojekte des Vereins ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag) laufen die Vorbereitungen. Dreistündige Museumsseminare für Kinder aller 4. Klassen im Wattenmeerhaus und im Küstenmuseum werden von Fachleuten der jeweiligen Institutionen als Erlebnistag gestaltet. Die Verkehrgesellschaft befördert die Kinder von der jeweiligen Schule zum Museum und zurück. Die Lehrkräfte nehmen Kontakt auf mit den Institutionen, um Termine zu verabreden. ChaKA übernimmt die gesamten Kosten.

In einem zweiten Projekt sind Kita-Leiterinnen aufgerufen, über ChaKA sozialschwache Schulanfänger für Schwimmkurse im Freibad Nord anzumelden. Desweiteren wurde das Frühstück für sozialschwache Kinder im Grundschulzentrum vom Gesamtvorstand für ein Jahr genehmigt.

Der engere ChaKA-Vorstand ist nach wie vor bemüht, kleine, wichtige Anträge schnellstmöglich zu bearbeiten und hofft auf weitere Spenden und Mitgliedschaften, um weiterhin als Ergänzung zum Jugendamt und allen anderen sozial arbeitenden Institutionen Hilfe leisten zu können. Schon im Gründungsjahr war der Verein in der Lage, 28000 Euro Kindern zugute kommen zu lassen in Form kleiner Hilfeleistungen, als auch in Sport-, Sprach- und Musikförderung.

Essen, Bekleidung und künftig auch Bildung

(WZ) Knapp 28.000 Euro hat der Verein ChaKa (Chancen für Kinder im Alltag) seit seiner Gründung am 22. Februar vergangenen Jahres für die Bedürfnisse von Kindern zur Verfügung gestellt. Das berichtete die Vereinsvorsitzende Christa Marxfeld-Paluszak jetzt in einer gemeinsamen Sitzung des Vorstandes mit dem zwölfköpfigen Bereit, der aus dem früheren „Arbeitskreis Kinderarmut“ hervorgegangen ist.

Unterstützt wurden Frühstück und Mittagessen in Kindertagesstätten und Schulen, SOS-Baby-Erstausstattungen in 15 Fällen, 18 Bücherkisten für Kindertagesstätten und Kindergärten zu je 250 Euro, Kinderbetten, Kleidung und Sportbekleidung, Zuschüsse für Klassenfahrten und Konfirmantenfreizeiten, musiktherapeutische Hilfe, Begabtenförderung in Musik und Sprache, spezielle Arztbesuche, 57 Schulranzen für Schulanfänger, Zuschuss für orthopädisches Schuhwerk sowie Winterschuhe.

Im Weihnachtsmonat konnten die Leiter und Leiterinnen von Schulen und Kindertagesstätten Essensgutscheine im Wert von 25 Euro an bedürftige Familien verteilen.

Für dieses Jahr ist laut Christa Marxfeld-Paluszak ein Bildungsprojekt für Viertklässler in Zusammenarbeit mit dem Küstenmuseum und dem Wattenmeerhaus vorgesehen.

Bücherkisten

18 Gutscheine für Bücherkisten im Wert von jeweils 250 Euro hat der Verein „ChaKA – Chancen für Kinder im Alltag“ an Wilhelmshavener Kindergärten gespendet. Unter anderem auch an den Kiga Wiki-„Südstern“ (Foto mit Kita-Leiterinnen und Mitgliedern von „ChaKA“). Möglich wurde diese Großaktion durch kleine und große Spenden an den Verein – unter anderem von der Firma Dirk Möhle, die 1000 Euro an „ChaKA“ übergeben hat. Für das nächste Jahr plant der Verein eine Aktion für alle Erstklässler.

1500 Euro für ChaKA

An die „Chaka“ weitergereicht haben Autorin Ute Janßen (rechts) und Illustratorin Konstanze Herberes (links) den Druckkostenbeitrag in Höhe von 1500 Euro, den sie ihre Gedichtsammlung „Himmlische Gedanken in irdischen Gärten“ von der Sparkassenstiftung via Landessparkasse zu Oldenburg /LzO) bekommen hatten. Entgegengenommen hat den Betrag Christa Marxfeld-Paluszak (Mitte) als Vertreterin der Organisation „Chancen für Kinder im Alltag“ (Chaka). Kürzlich wurde das Buch in einer Lesung mit Karin Stoppa in der Buchhandlung Lohse-Eissing vorgestellt. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

Rückenwind für den Verein ChaKA

Der Verein ChaKA (Chancen für Kinder im Alltag) bekommt 800 Euro: Dieses Geld ist der Erlös der Radtour, die die „Wilhelmshavener Zeitung“ gemeinsam mit der AOK jährlich veranstaltet. Den Scheck haben jetzt WZ-Verlagsleiter Dr. Stephan Kolschen (rechts) und AOK-Regionaldirektor Jürgen Thiedemann (2.v.r.) an Christa Marxfeld-Paluszak (l.) sowie Dr. Lieselotte Adler (2.v.l.) vom Verein ChaKA übergeben. Das Geld ist für die „Schulranzenaktion“ bestimmt. Dadurch bekommen bedürftige Kinder einen Ranzen, die manchmal sogar nur mit einer Plastiktüte zur Schule kommen.

ChaKA-Spendenkonto
Spenden Sie bitte auf folgendes Konto:
Sparkasse Wilhelmshaven
IBAN: DE22 2825 0110 0003 1031 73
(BLZ: 282 501 10, Kto: 3103173)

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Aktuelles in Kürze
+++ Neue Ranzen überreicht: 100 Schulanfänger am 06.06. im Küstenmuseum ausgestattet +++ Von der Volksbank erhielt ChaKA eine Spende von 1.000 Euro +++ Im Januar 2019 beginnt Frank Fuhrmann mit 3. Klässlern die Gewaltprävention +++
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